Annahmen des Szenarios
- Ersatzneubau: Wohnbauten vor 1985 in Wohn- und Zentrumszonen werden bis 2070 mit 50 bis 72 % Wahrscheinlichkeit ersetzt, ältere zuerst. Ersetzt wird auch ohne Geschossgewinn; Gebäude, die heute über dem Zonenmass liegen, bleiben stehen. Neubau mit zulässigen Vollgeschossen plus einem Dachgeschoss, Grundriss unverändert.
- BZO-Entwurf 2026: In den Zonen, die der Entwurf der BZO-Revision ändert (öffentliche Auflage 18.3.–1.6.2026, noch nicht rechtskräftig), gelten dessen Vollgeschosse plus ein Dachgeschoss; im Umkreis betrifft das 594 der 1’490 Gebäude, vor allem Aufzonungen von W4 auf W5b/W5c. «Entwurf +1/+2» rechnen darauf zusätzliche Geschosse. Geänderte Bau- und Dachvorschriften des Entwurfs sind nicht abgebildet.
- Unverändert: Kernzone Albisrieden (Profilerhaltung), Zonen für öffentliche Bauten, Erholungs- und Freihaltezonen sowie Gewerbebauten.
- Energie: Öl- und Gasheizungen stellen bis 2040 auf Wärmepumpe oder Fernwärme um. Photovoltaik bis 2056 auf rund zwei Dritteln der Dächer.
- Grün: 776 neue Strassenbäume entlang der Trottoirs bis 2066.
Szenario nach geltendem Recht als Arbeitshilfe: Es zeigt, was die Regeln zulassen, nicht was der Markt baut. Die Ersatzrate ist gesetzt, nicht an beobachteten Ersatzneubauten geeicht; Markt, Eigentum und Denkmalpflege bleiben aussen vor. Keine Planungsabsicht der Stadt Zürich. Gelände flach dargestellt, Geschosshöhe 3,1 m, Dächer flach. Der BZO-Entwurf ist nur über die geänderten Zonen berücksichtigt.